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News

Sozialphobie schränkt das Leben ein

Angst nicht zum Alltag werden lassen

Das Leid von Menschen mit sozialer Phobie ist groß, denn in ihrem Alltag sind sie stark eingeschränkt. Die Erkrankung lässt sich allerdings in vielen Fällen erfolgreich behandeln.

Betroffene isolieren sich häufig

„Sozialphobische Ängste zentrieren sich auf zwischenmenschliche Situationen, in denen Betroffene eine subjektiv empfundene Bedrohung des eigenen Selbstwertes verspüren. Die Ängste bestehen darin, vermeintliche Fehler zu machen, sich ungeschickt oder beschämend zu verhalten und negative Aufmerksamkeit bis hin zur Erniedrigung oder auch Kränkung zu erleben“, erklärt Dr. Christa Roth-Sackenheim vom Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP). „Die Angst wird dabei zwar als unbegründet und übertrieben erkannt, jedoch als so ausgeprägt erlebt, dass sich Betroffene aus eigener Kraft kaum davon lösen können – auch weil Angstgefühle nicht ausreichend reguliert werden können.“
Die negativ verzerrte Einschätzung sozialer Situationen wirkt sich auch körperlich auf die Betroffenen aus – zum Beispiel in Form von Herzrasen, Zittern und Schwitzen, schlimmstenfalls sogar als Panikattacke. Viele Erkrankte entwickeln daher ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten angesichts sozialer Situationen. Die daraus folgende soziale Isolation kann jedoch zu weiteren psychischen Problemen führen wie Depressionen oder Suchterkrankungen bis hin zu Suizidalität.

Therapeutische Maßnahmen oft erfolgreich

Da eine spontane Genesung nicht zu erwarten ist, sollten Betroffene möglichst frühzeitig psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. „Eine kognitive Verhaltenstherapie kann unter anderem dabei helfen, Strategien zur Emotionsregulierung zu entwickeln und die Selbstkontrolle zu normalisieren“, rät Roth-Sackenheim. In Kombination mit solchen therapeutischen Ansätzen wirken häufig auch angstlösende Medikamente unterstützend. In Studien zeigen sich die Maßnahmen erfolgreich: So waren nach einer zehnwöchigen Therapie die Hirnareale, die an der Emotionsverarbeitung beteiligt sind, der Behandelten stärker vernetzt als vor der Behandlung.

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz

| Von: Leonard Olberts Bildrechte:paulaphoto/Shutterstock.com

Auch leise Töne machen krank

Ohrenbetäubend

Tatsache ist: Lärm macht krank. Aber auch leisere, als störend empfundene Töne können auf das Gemüt schlagen. Aktuelle Studien zeigen, dass auch bei einer andauernden „leisen“ Lärmbelastung ernsthafte Erkrankungen drohen.

Hintergrundgeräusche gefährden Gesundheit

Arbeitsschutz und Ärzte sind sich einig: Um das Risiko einer Hörschädigung zu minimieren, sollte man eine Dauerlärmbelastung von > 85 dB vermeiden. Doch wie sieht es mit Lärm unterhalb dieser Schwellen aus? Studien belegen, dass bereits Lautstärken ab 65 dB Kopfschmerzen verursachen können. Psychische Beschwerden wie Nervosität treten sogar schon bei Lautstärken unter 60 dB auf. Generell ist jedoch nicht nur die Lautstärke ausschlaggebend, sondern auch die Dauer des Lärms sowie seine Veränderung. Vor allem sich ständig ändernder Lärm wird als besonders störend empfunden. Neue Forschungsergebnisse zeigen nun, dass selbst leise Hintergrundgeräusche gefährlich werden können. Belästigende Geräusche sorgen für einen Anstieg von Stresshormonen, Blutfettwerten und Blutgerinnungsfaktoren. Konkret bedeutet das: Dauert die Lärmbelästigung über mehrere Jahre an, steigt das Risiko für Diabetes, Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden und Bluthochdruck. Im schlimmsten Fall lösen die Dauergeräusche sogar einen Herzinfarkt aus.

Persönliches Empfinden entscheidend

Ob ein Geräusch als störend empfunden wird, hängt von der subjektiven Empfindung eines jeden Einzelnen ab. Das fällt besonders am Arbeitsplatz auf: Während für den einen das leise Summen eines Computers nervenaufreibend ist, „überhört“ der Kollege das Geräusch komplett. Für lärmempfindliche Arbeitnehmer hat das messbare Auswirkungen: Selbst subtile störende Geräusche mindern unsere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit um bis zu 10 Prozent. Zudem zehrt das Ertragen des Lärms an den Nerven und kostet so zusätzliche Energie. Tipp: Wer sich leisen, störenden Geräuschen nicht entziehen kann, sorgt mit dem Hören angenehmer Musik für Entspannung. Auch das Aufsetzen von geräuschunterdrückenden Kopfhörern ist eine Möglichkeit.

Quelle: Haufe.

| Von: Christina Winzig Bildrechte:Image Point Fr/Shutterstock

Sichere Brillen für den Schulsport

Modelle werden immer sporttauglicher

Was tun mit der Brille im Schulsport? Ohne Sehhilfe steigt das Risiko für Sportunfälle. Mit ungeeigneter Brille drohen schwere Verletzungen. Die Uni Bochum prüfte Brillen auf ihre Sporttauglichkeit. Ihr Fazit fiel zunehmend erfreulich aus. 

Sportverletzungen vermeiden durch richtige Brille

20 Prozent aller Schulkinder tragen eine Brille. Die Hälfte von ihnen verzichtet beim Sport auf die Sehhilfe und riskiert bei schlechter Sicht Zusammenstöße oder Stürze. Manche Brillenträger schöpfen ihre sportlichen Kapazitäten nicht voll aus, weil sie fürchten, ihre Gläser zu beschädigen. Beides müsste nicht sein, denn inzwischen gibt es immer mehr sporttaugliche Brillenmodelle. Das beweisen die jährlichen Untersuchungen des Lehrstuhls für Sportmedizin und Sporternährung der Ruhr-Universität Bochum (RUB).

Experten testen Kinderbrillen auf Sporttauglichkeit

Das Jurorenteam bestand aus Sportwissenschaftlern, Augenärzten, Optikern und Biomechanikern. Unter möglichst realen Bedingungen überprüften die Experten, ob die Sehhilfen temporeiche Ballspiele und gewagte Turnübungen überstehen. Zum Programm gehörten Versuche zu Haltbarkeit und Temperaturfestigkeit, aber auch Testreihen mit brillentragenden Dummies. 2014 bewährten sich nur sieben Brillenmodelle. 2017 waren es bereits 19.

Die geeignete Brille für den Schulsport

Die ideale Sportbrille hat:

•    leichte, nicht splitternde Kunststoffgläser
•    eine elastische, bruchsichere Kunststofffassung
•    gepolsterte, anpassbare Nasenauflagen und Bügelgelenke
•    keine scharfen Kanten
•    bis zu den Ohrläppchen reichende Bügel oder ein elastisches Brillenband

Quelle: Ruhr-Universität Bochum

| Von: Susanne Schmid Bildrechte:FamVeld/Shutterstock.com

Nutri-Score rettet Leben

Weniger Kalorien, weniger Todesfälle

Sind Lebensmittel mit der Nutri-Score-Ampel ausgezeichnet, landen nicht nur weniger Kalorien im Einkaufskorb. Es lassen sich auch Tausende Todesfälle durch ernährungsbedingte Erkrankungen verhindern, rechnen französische Forscher vor.

Nährwert-Label verändert Einkauf

Wenn Lebensmittel mit einem Nährwert-Label ausgezeichnet sind, greifen Verbraucher beim Einkaufen deutlich häufiger zu gesunden Produkten als bei ungekennzeichneten Waren. Das war das Ergebnis einer Studie mit Test-Einkäufen, bei denen Lebensmittel entweder gar nicht ausgezeichnet oder mit einem von 5 verschiedenen Nährwert-Labels versehen waren (Nutri-Score, SENS, Health Star, Reference Intakes, Multiple Traffic Lights).

Mit Nutri-Score täglich 190 Kalorien weniger

Doch die Forscher beließen es nicht nur beim Blick in die Einkaufskörbe: Anhand der Ernährungsgewohnheiten der französischen Bevölkerung berechneten sie in einer weiteren Studie, wie sich Kalorienaufnahme und Nährwertzusammensetzung ändern würde, wenn die jeweils eingekauften Lebensmittel auch so gegessen würden. Beim Vergleich der Ergebnisse schnitt der Nutri-Score am besten ab: Klebte die Ampel auf den Lebensmitteln, würden die Menschen täglich etwa 190 Kalorien weniger zu sich nehmen. Auch die Zusammensetzung der Nahrung wäre mit 12,4 % mehr Obst, 5,4 % mehr Gemüse, 7,2% mehr Ballaststoffe und 4,1% weniger Salz und 29,9% weniger gesättigte Fettsäuren gesünder, berichten die Autoren.

Über 7000 weniger Tote pro Jahr

Wie sich eine solche verbesserte Ernährung auf die Gesundheit auswirkt, berechneten die Forscher ebenfalls. Dazu setzten sie die Kalorienzahl und Nahrungszusammensetzung in Zusammenhang mit statistischen Daten zu Ernährung, Folgekrankheiten und Sterbefällen. Die meisten ernährungsbedingten Krankheiten (z. B. Krebs oder Herzkreislauferkrankungen) würden durch den Nutri-Score verhindert, berichten die Autoren. Innerhalb eines Jahres würden 7680 Personen weniger sterben als beim Konsum nicht-gekennzeichneter Lebensmittel. Bei den anderen Labels waren dies weniger (z. B. 6265 Todesfälle bei Health Star, 2365Todesfälle bei SENS).

Die Ergebnisse sind zwar nicht eins zu eins auf Deutschland übertragbar. Dennoch zeigen sie, dass der Nutri-Score die Wahl gesunder Lebensmittel am besten fördert und dadurch viele Todesfälle vermeidet, betont die die Deutsche Allianz Nichtübertragbarer Krankheiten in einer Mitteilung zur Studie.

Quelle: Deutsche Allianz Nichtübertragbarer Krankheiten

| Von: Dr. med. Sonja Kempinski Bildrechte:wavebreakmedia/Shutterstock.com

Verschmutzte Luft macht depressiv

Daten aus USA und Dänemark

Eine hohe Luftverschmutzung belastet nicht nur die Lunge: Jetzt mehren sich die Hinweise, dass schlechte Luft auch psychisch krank macht.

Daten von über 150 Millionen Menschen

Dass viele Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen und sogar eine verminderte Fruchtbarkeit auf das Konto der zunehmenden Luftverschmutzung gehen, ist inzwischen bekannt. Doch wirkt sich schlechte Luft auch auf die Entwicklung psychiatrischer Erkrankungen aus? Das haben jetzt US-amerikanische und dänische Wissenschaftler anhand der Versicherungsdaten von über 150 Millionen Menschen und den Daten der jeweiligen Umweltbehörden untersucht. Und tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Luftqualität und psychischer Gesundheit gefunden.

Mehr Depressionen, mehr bipolare Störungen

In der US-amerikanischen Untersuchung litten in Regionen mit der schlechtesten Luftqualität 6% mehr Menschen an schwerer Depression als in Gegenden mit besonders sauberer Luft. Bei den bipolaren Störungen ließ sich ein Unterschied von 27% nachweisen.

Ähnlich waren die Daten aus Dänemark: Hier lag die Rate der Menschen mit schwerer Depression in Gebieten mit der höchsten Luftbelastung um 50% höher als in sauberen Gegenden. Das galt auch für andere psychiatrische Erkrankungen: Bei starker Luftverschmutzung war das Risiko für eine Schizophrenie um 148%, das für Persönlichkeitsstörungen um 162% und das für bipolare Störungen um 24% erhöht.

Entzündungen im Gehirn schon im Tierversuch nachgewiesen

Die Unterschiede in den Ergebnissen erklären die Forscher u. a. mit länderspezifischen genetischen Varianten und der Zusammensetzung der jeweiligen Schadstoffe. Nichtsdestotrotz seien die Ergebnisse plausibel und ein wichtiger Anstoß für weitere Forschungen auf diesem Gebiet, bekräftigt der Marburger Psychiatrie-Professor Tilo Kirchner. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass auch schon in diversen Tierversuchen mit Feinstaub und anderen Schadstoffe Entzündungen im Gehirn ausgelöst werden konnten.

Quelle: Ärztezeitung

| Von: Dr. med. Sonja Kempinski Bildrechte:nEwyyy/Shutterstock.com

Schmerzen in der Schwangerschaft

Behandeln ohne Risiko für das Kind

Viele werdende Mütter leiden während der Schwangerschaft unter Schmerzen. Oft ist dann unklar, ob und mit welchen Medikamenten behandelt werden darf, ohne das Kind zu gefährden. Hinweise zur schonenden Schmerzlinderung.

Bei stärkeren Schmerzen sind Medikamente ratsam

Ratsam ist in der Schwangerschaft immer eine möglichst natürliche Behandlung. Viel Ruhe, ausreichend Schlaf und Bewegung an der frischen Luft helfen bei vielen kleineren Beschwerden schon weiter. Gerade in den letzten Monaten empfehlen sich Schwangerschaftsgymnastik-Kurse bei Schmerzen im Rücken oder in den Beinen. Gegen Kopfschmerzen hat sich unter anderem Pfefferminzöl als wirksam erwiesen.
Heidi Günther, Apothekerin bei der Barmer Ersatzkasse, wägt jedoch ab: „Schwangere aufgrund des ungeborenen Kindes gar nicht medikamentös zu therapieren, ist nicht immer sinnvoll. Sind die Schmerzen sehr stark und die Lebensqualität oder der Schlaf dadurch stark beeinträchtigt, sollte man handeln. Denn Schwangere mit Schmerzen leiden später häufiger an Depressionen und Bluthochdruck. Beides kann sich auch auf die Gesundheit des Kindes auswirken.“

Schmerzmittel möglichst niedrig dosieren

Bei einer Behandlung mit Schmerzmitteln ist unbedingt auf eine möglichst niedrige Dosierung zu achten. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie ASS oder Diclofenac sind nach der 28. Schwangerschaftswoche sogar gänzlich tabu, da sie Herzfehler oder Nierenversagen beim Neugeborenen verursachen können.

„Mittel der ersten Wahl ist für werdende Mütter Paracetamol. Es wirkt schmerzlindernd und fiebersenkend, allerdings nicht entzündungshemmend, und kann zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft eingesetzt werden“, erklärt Günther. „Außerdem reizt es die Magenschleimhaut nicht und löst kein Sodbrennen aus, unter dem viele Schwangere sowieso schon leiden.“ Unter den NSAR ist vor allem Ibuprofen bei leichten bis mittleren Schmerzen sowie Entzündungen zu empfehlen.

Quelle: Barmer

| Von: Leonard Olberts Bildrechte:Africa Studio/Shutterstock.com

Höhere Temperaturen, mehr Herzinfarkte

Klimawandel beeinflusst Gesundheit

Steigen mit dem Klimawandel die Durchschnittstemperaturen, wirkt sich das auch auf die Gesundheit aus. Was das z.B. für die Herzinfarktraten bedeutet, untersuchte nun eine Studiengruppe aus Augsburg – und präsentierte ganz konkrete Zahlen.

Temperaturanstieg um 3 Grad zeigt deutliche Auswirkungen

Mit dem Thema Klimawandel müssen sich auch Ärzte zunehmend auseinandersetzen – denn die ansteigenden Temperaturen sind gerade für ältere Menschen und Kranke belastend. Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Augsburg wollte nun ganz konkret wissen, ob sich eine Temperaturerhöhung auf die Anzahl an Herzinfarkten auswirkt. Ihr Ergebnis: Werden die Ziele des Parisers Klimaabkommen eingehalten und die Temperaturerhöhung bleibt dauerhaft unter 2 Grad, ist mit keinem Anstieg der Herzinfarktraten zu rechnen. Schon bei einem Grad mehr rechnen die Forscher allerdings allein in der Region Augsburg mit 63 zusätzlichen temperaturbedingten Herzinfarkten pro Jahrzehnt – also zusätzlichen 1000 Herzinfarkten in ganz Deutschland.

Ärzte gegen den Klimawandel?

Da in der Untersuchung nur Menschen unter 75 Jahren berücksichtigt wurden, halten die Autoren das Ergebnis sogar für eine vorsichtige Schätzung – immerhin leiden ältere Patienten besonders unter hohen Temperaturen. Für die Autoren der Studie ist das Ergebnis ein Signal, dass sich auch Ärzte mehr gegen den Klimawandel einsetzen sollten. Diese hätten das nötige Fachwissen, um über mögliche Gesundheitsrisiken aufzuklären und würden in der Bevölkerung breites Vertrauen genießen.

Gefahr für die globale Gesundheit

Auch die Organisation „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs/ Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW)“ schätzt den Klimawandel als Bedrohung für die weltweite Gesundheit ein. IPPNW-Vorstandsmitglied Katja Goebbels muss dabei gar nicht in die Zukunft blicken: „Der Klimawandel hat bereits jetzt ernsthafte Auswirkungen auf das menschliche Leben und die Gesundheit, zum Beispiel durch die Hitzewellen“. So gingen allein im Sommer 2018 500 zusätzliche Tote auf das Konto der extremen Temperaturen.  

Quelle: Ärzteblatt

| Von: Sara Steer Bildrechte:Monika Wisniewska/Shutterstock.com

Fit in der Schule durch Frühstück

Morgens essen nicht vergessen!

Eins von drei Schulkindern geht jeden Morgen ohne Frühstück aus dem Haus. Doch Experten warnen: Eine ausgewogene Mahlzeit vor und während der Schule ist notwendig für die körperliche und geistige Entwicklung.

Mangelhaftes oder einseitiges Frühstück schadet Blutzuckerspiegel

In vielen Bundesländern beginnt derzeit das neue Schuljahr. Viele Schüler werden morgens dann wieder mit leerem Magen im Unterricht sitzen, wie eine aktuelle Studie der WHO zeigt. Demnach verzichten vor allem Teenager häufig auf Frühstück und Pausenbrot. „Das kindliche Gehirn benötigt jedoch konstant Energie, um einen ganzen Schulalltag zu bewältigen“, mahnt der Diabetologe Dr. Jens Kröger. „Außerdem bilden sich genau in diesem Alter auch die langfristigen Essgewohnheiten, die für die spätere Gesunderhaltung so wichtig sind“.
Studien weisen darauf hin, dass der Verzicht auf Frühstück und Pausenbrot die Entstehung von Übergewicht befördert, da der niedrige Blutzuckerspiegel im späteren Verlauf des Tages mit Heißhunger-Attacken kompensiert werde. Mindestens ebenso schädlich ist ein einseitiges Frühstück, zum Beispiel in Form von Weißmehlprodukten und Süßigkeiten. Diese lassen den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen, aber ebenso schnell wieder absinken. Folge dieser ungesunden Ernährung können neben einer reduzierten Fähigkeit zur Konzentration und Informationsaufnahme auch langfristige Erkrankungen wie Diabetes sein.

Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Vitamine statt Zucker und Fett

„Für die erste Mahlzeit am Tag eignen sich besonders Vollgetreideprodukte und knackiges Gemüse oder frisches Obst und ungesüßte Milchprodukte“, weiß Kröger. Diese sollte in der Schulpause durch eine kohlenhydrat-, ballaststoff- und vitaminreiche Zwischenmahlzeit ergänzt werden. Als Durstlöscher sollten Wasser, Schorlen und ungesüßte Tees zuckerhaltigen Trinkpäckchen oder fettreichen Milchshakes vorgezogen werden.

Quelle: Deutsche Diabeteshilfe

| Von: Leonard Olberts Bildrechte:j.chizhe/Shutterstock.com

Eine Pille für Gesunde?

Gegen Herzinfarkt und Schlaganfall

Täglich eine kleine Pille mit mehreren Herz-Kreislauf-Wirkstoffen schlucken und schon ist man geschützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall? Diese Idee wird immer wieder diskutiert. Im Iran haben jetzt Forscher an knapp 7000 Über-50-Jährigen untersucht, was die regelmäßige Einnahme einer solchen Polypille tatsächlich bringt.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen nehmen weltweit zu

Bei Arteriosklerose oder nach überstandenem Herzinfarkt gibt es täglich Acetylsalicylsäure (ASS), hohen Blutdruck senkt man mit Blutdrucksenkern und erhöhte Blutfette mit Statinen. So weit, so gut. Doch wie wäre es, alle Wirkstoffe in eine Pille zu packen und diese schon zu schlucken, bevor sich eine Herz-Kreislauf-Erkrankung entwickelt? Dieses Konzept spukt schon länger in ärztlichen Köpfen herum, und in Anbetracht der weltweit zunehmenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen wäre eine solche Polypille ein kostengünstiges und einfaches Werkzeug, Prävention zu betreiben.

Alles drin, was wirkt 

Den Effekt einer solchen Polypille haben jetzt iranische Forscher in einer Studie getestet. Teilnehmer waren knapp 7000 Über-50-Jährige iranische Landbewohner, von denen 90% zu Beginn der Studie keine Herz-Kreislauf-Erkrankung hatten. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen geteilt: Die eine erhielt Beratungen bezüglich eines gesunden Lebensstils, die andere Beratung und zusätzlich täglich eine Polypille. Darin steckten – jeweils in niedriger Dosierung – ASS, das Diuretikum Hydrochlorothiazid und Enalapril oder Valsartan gegen Bluthochdruck und Atorvastatin, ein Cholesterinsenker.

Weniger Schlaganfälle und Herzinfarkte

Im Studienverlauf über 5 Jahre entwickelten 8,8% der Beratungs-Gruppe ein kardiovaskuläres Ereignis wie Schlaganfall oder Herzinfarkt, in der Polypillen-Gruppe dagegen nur 5,9%. Die Polypille führte damit zu einer relativen Risikoreduktion von 34% gegenüber der Kontrollgruppe. Auch bei den Teilnehmern, die schon zu Beginn der Studie eine Herz-Kreislauf-Erkrankung hatten, konnte die Polypille punkten: Hier erlitten 21% der Beratungs-Gruppe einen Herzinfarkt oder Schlaganfall und nur 17% der Patienten der Polypillen-Gruppe. Damit sei die Polypille ein vielversprechender Ansatz, auch in breiten Bevölkerungsgruppen eine kostengünstige Herz-Kreislauf-Prävention zu betreiben, betonen die Autoren.

Nebenwirkungen inbegriffen?

Das Konzept der Polypille wird von vielen Medizinern aber auch durchaus kritisch betrachtet: Immerhin bekämen gesunde Menschen täglich pharmakologische Wirkstoffe, die Nebenwirkungen, im Falle von ASS z. B. Blutungen, verursachen können. Außerdem sind die Wirkstoffe in der Polypille in starrer Dosierung enthalten. Viele Mediziner empfehlen deshalb ihren Patienten, regelmäßig ihr Herz-Kreislauf-Risiko checken zu lassen. Im Falle einzelner Risiken obliegt es dann dem Arzt, eine spezielle, individuell angepasste Prävention zu empfehlen. Und last but not least ist die gesündeste Herz-Kreislauf-Prävention eine gesunde Lebensweise inklusive einem Verzicht aufs Rauchen.

Quelle: Ärzteblatt

| Von: Dr. med. Sonja Kempinski Bildrechte:Africa Studio/Shutterstock.com

Geldbörsen-Studie spricht Klartext

Wie ehrlich ist der Mensch?

Gelegenheit macht Diebe – sagt der Volksmund. Aber stimmt das auch? Verhaltensforscher haben nun untersucht, wie ehrlich sich Menschen verhalten, wenn sie ein volles Portemonnaie finden. Das Ergebnis verblüfft.

Mit ehrlichen Findern rechnen nur wenige

Seinen Geldbeutel mitsamt Scheinen, Kreditkarten und Ausweisen zu verlieren ist ein höchst ärgerliches Ereignis. Abgesehen vom Geldverlust bedeutet es eine Menge Aufwand, alle Papiere zu ersetzen und Karten zu sperren. Doch wie sinnvoll ist es, auf einen ehrlichen Finder zu hoffen? Wenig, meinen viele Menschen. Das war auch die Ansicht der meisten Befragten bei einer weltweit durchgeführten Ehrlichkeitsstudie. Die Chancen, eine verlorene Geldbörse zurückzubekommen, wurde zudem umso geringer eingeschätzt, je mehr Geld darin steckt.

17 000 Geldbörsen gefunden

Ob dieses negative Menschenbild wirklich zutrifft, untersuchten die Forscher aus der Schweiz und den USA mit Hilfe einer Finte. Dafür füllten Sie 17 000 Portemonnaies mit Visitenkarten und Geldbeträgen in verschiedener Höhe, teils auch mit Schlüsseln. Die Geldbörsen wurden in 40 Ländern von angeblichen „Findern“ am Empfang unterschiedlichster öffentlicher Institutionen abgegeben. Dazu gehörten Hotelrezeptionen und Kinokassen, aber auch Polizeiwachen, Ämter und Banken. Danach verfolgten die Forscher, ob die Portemonnaies von dort zurück zu ihren Besitzern gelangten.

Über die Hälfte zurückgegeben

Insgesamt waren die Menschen ehrlicher als angenommen. Mehr als die Hälfte der Geldbörsen fanden ihren Weg zurück zu ihrem Eigentümer. Interessanterweise taten sie das umso häufiger, je höher der Geldbetrag darin war. Zurückgegeben wurden 40% der Börsen ohne Geld, 51% der Börsen mit 12 Euro Inhalt und – in einer Nachuntersuchung in USA, Polen und Großbritannien – 71% der Börsen mit 80 Euro. Geldbörsen mit Schlüsseln wurden generell häufiger zurückgegeben als solche ohne.

Schweizer bei Börsen ohne Geld am ehrlichsten

Auch länderweit unterschieden sich die Rückgabequoten. Bei den Geldbörsen ohne Geld waren die Schweizer am ehrlichsten, bei denen mit Geld die Dänen, Schweden und Neuseeländer. In Deutschland wurden 55% der Börsen ohne Geld und 65% der Börsen mit Geldbetrag ausgehändigt.

Menschen wollen ehrlich sein

Dass höhere Beträge häufiger zurückgegeben wurden, liegt vermutlich daran, dass man sich beim Behalten größerer Geldmengen eher als Dieb fühlt als bei kleinen Beträgen. Dieser und anderen Studien zufolge wollen Menschen aber ehrlich sein, betonen die Verhaltensforscher. Und das sei ein globales Phänomen und gelte weltweit, ob reiche oder arme Länder, junge oder alte Menschen und Männer oder Frauen.

Quelle: Ärztezeitung

| Von: Dr. med. Sonja Kempinski Bildrechte:Ju Yochi/Shutterstock.com

Beikost schützt vor Allergien

Säuglinge früh an Brei gewöhnen

Aus Sorge vor späteren Allergien füttern manche Eltern ihre Kinder erst vergleichsweise spät mit Beikost – zu Unrecht, zeigt eine Studie. Tatsächlich schütze das frühe Einführen von Beikost sogar vor Allergien.

Keine Sensibilisierung durch Nahrungsmittel

Das verzögerte Einführen bestimmter Lebensmittel bei Säuglingen erhöht deren Risiko, später eine Allergie gegen diese Lebensmittel zu entwickeln. Zu diesem Ergebnis kommen kanadische Forscher, die Daten zur Ernährung von mehr als 2000 Neugeborenen über die ersten 2 Lebensjahre ausgewertet haben. Demnach verdoppelte ein Verzicht auf Eier und Erdnüsse im ersten Lebensjahr das Risiko einer späteren Allergie, bei Kuhmilcheiweiß war das Risiko sogar vierfach erhöht, wenn Kinder in den ersten zwölf Monaten nicht mit der Tiermilch in Kontakt kamen.
Trotz der Empfehlung von Ernährungsexperten, nach den ersten 4 Lebensmonaten mit dem Füttern von Beikost in Form von Breien zu beginnen, bleiben manche Eltern lieber bei der Muttermilch. Der Grund: Sie fürchten, dass ihr Baby durch den frühen Erstkontakt mit Nahrungsmittelallergenen eine sogenannte Sensibilisierung riskiert, aus welcher sich später eine Allergie entwickeln kann.

Sensibilisierung droht z. B. bei Tabakrauch und Katzenhaaren

„Bei einer Sensibilisierung entwickelt der Körper nach dem Erstkontakt mit einem Allergen eine spezifische Immunantwort, die bei einem erneuten Kontakt dann zu einer allergischen Reaktion führen kann. In der Folge können sich zudem Asthma, allergischer Schnupfen und Neurodermitis entwickeln“, erklärt Dr. Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt sowie Mitglied des Expertengremiums des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Zu einer solchen Sensibilisierung kommt es etwa bei Tabakrauch, Schimmelpilzen und Katzenhaaren – offenbar jedoch nicht bei Nahrungsmittelallergenen.

Quelle: Kinderärzte im Netz

| Von: Leonard Olberts Bildrechte:Oksana Kusmina/Shutterstock.com

Altersbeschränkung für Energy-Drinks?

Grüne fordern Verkaufsverbot

Bei Jugendlichen sehr beliebt, aber alles andere als harmlos: Energydrinks erhöhen nachweislich den Blutdruck und könnten außerdem das Risiko für Herzrhythmusstörungen steigern. Die Grünen sprechen sich deswegen für ein Verkaufsverbot an Jugendliche unter 16 Jahren aus.

Unregelmäßigkeiten im Herzrhythmus

Damit Energy-Drinks auch halten, was sie versprechen, steckt in ihnen eine Menge nicht ganz unbedenklicher Inhaltsstoffe, darunter hohe Konzentrationen an Zucker, Koffein und Taurin. Wissenschaftler der Thomas J. Long School konnten bei Versuchen mit zwei Energy-Drinks zeigen, dass diese bei 34 gesunden Probanden zwischen 18 und 40 Jahren zu einem signifikant höheren Blutdruckanstieg führten als ein Vergleichsgetränk. Auch das sogenannte QT-Intervall des Herzens verlängerte sich deutlich. Das QT-Intervall wird mit Hilfe des EKGs gemessen und ist ein Parameter für die Regelmäßigkeit des Herzschlags. Ist das QT-Intervall verlängert, erhöht sich das Risiko für Herzrhythmusstörungen.

Herzklopfen und Muskelzittern

Ganz praktisch zeigen sich die Nebenwirkungen der Energydrinks meist nach dem Genuss von mehr als einem Liter. Dann treten Herzklopfen, Muskelzittern, Übelkeit und Angstzustände auf. Ein so hoher Konsum ist für Jugendliche dabei keine Seltenheit. Es wird davon ausgegangen, dass jeder 10. Jugendliche zu bestimmten Anlässen über einen Liter der Drinks zu sich nimmt. Besonders gefährlich sind die Auswirkungen für alle, die bereits im Vorfeld ein geschädigtes Herz hatten.

Widerstand aus der CDU

Die CDU spricht sich gegen den Vorschlag der Grünen aus, den Zugang zu Energy-Drinks zu beschränken. Gitta Connemann, Vizechefin der Unions-Bundestagsfraktion, sagte dazu gegenüber dem Handelsblatt: „Was käme dann als nächstes? Kaffee?“. Zum Vergleich: Laut Bundesinstitut für Risikobewertung enthält die durchschnittliche 250ml Dose Energy-Drink 80mg Koffein. Eine 200ml Tasse Filterkaffee liegt bei etwa 90mg. Die enthält allerdings keine weiteren bedenklichen Inhaltsstoffe wie Taurin oder hohe Zuckerkonzentrationen.


Quelle: Deutsches Ärzteblatt

| Von: Sara Steer Bildrechte:Flamingo Images/Shutterstock.com

Tag der sexuellen Gesundheit

Hepatitis-Infektion verhindern

Der 4. September steht auch dieses Jahr wieder im Zeichen der sexuellen Gesundheit. An dem Tag wird weltweit auf die Gefahren von Geschlechtskrankheiten aufmerksam gemacht – unter anderem von einer Hepatitis-Infektion.

Schutz vor Hepatitis A und Hepatitis B

Bei Hepatitis A und Hepatitis B handelt es sich um virusbedingte Lebererkrankungen. Hepatitis A wird vor allem als Schmierinfektion übertragen, also durch den Kontakt von bereits kleinen Fäkalienmengen mit den Schleimhäuten in Mund, Nase oder Augen. Hierzu kommt es zum Beispiel bei sexuellen Praktiken, die Kontakt mit dem Anus des Partners beinhalten. Bei älteren oder kranken Menschen führt Hepatitis A schlimmstenfalls zu akutem Leberversagen.

Hepatitis B wird hauptsächlich beim Sex übertragen. Neben allen Körperflüssigkeiten, die beim Sex eine Rolle spielen, sind auch nicht-steril durchgeführte Tätowierungen, Piercings und Rasuren ein Ansteckungsrisiko. Im Gegensatz zu Hepatitis A verläuft Hepatitis B gelegentlich chronisch. Dann droht eine Leberzirrhose, selten sogar ein Leberzellkarzinom. Gegen beide Viruserkrankungen schützt eine Impfung, die auch kombiniert durchgeführt werden kann.

Tabuisierung fördert Verbreitung von Geschlechtskrankheiten

Neben Impfungen spielt Safer Sex eine große Rolle in der Prävention.  „Zu einem lustvollen und positiven Umgang mit Sexualität gehört ein verantwortungsvoller Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Jeder sexuell aktive Mensch sollte mit seinem Arzt über einen Impfschutz gegen Hepatitis A und B sprechen“, rät Dr. Manns. „Tabuisierung, Scham und Sprachlosigkeit hingegen begünstigen Infektionsketten und gesundheitliche Spätfolgen.“

Quelle: Deutsche Leberstiftung

| Von: Leonard Olberts Bildrechte:Jacob Lund/Shutterstock.com

Hautkrebs-Zahlen steigen deutlich

Vor allem in Ostdeutschland

Hautkrebs ist häufig und wird immer häufiger: Nach den Versichertendaten der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) ist die Zahl der Patienten mit schwarzem Hautkrebs innerhalb von 10 Jahren um 87% gestiegen. Besonders hoch sind die Anstiegsraten im Saarland und im Osten Deutschlands.

Große Unterschiede je nach Bundesland

Beim Hautkrebs sind neben seltenen Unterformen vor allem der schwarze Hautkrebs (Malignes Melanom) und der weiße Hautkrebs (Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom) von Bedeutung. Beide Arten werden seit 2007 immer häufiger diagnostiziert, berichtet die KKH. Dabei unterscheiden sich die Bundesländer zum Teil erheblich: Besonders hohe Anstiegsraten beim schwarzen Hautkrebs verzeichnete das Saarland mit 138% (166 Fälle in 2017), gefolgt von Sachsen mit 133% (290 Fälle in 2017), Hessen (108 %) und Brandenburg (106%). Die bundesweit durchschnittliche Rate betrug 87% (588 Fälle in 2017).

Der weiße Hautkrebs zeigte noch höhere Anstiegsraten, und zwar vor allem im Osten: In Sachsen registrierte die KKH 312% mehr Patienten mit weißem Hautkrebs (1963 Fälle 2017), in Thüringen 222% (989 Fälle 2017), in Brandenburg 205% und in Sachsen-Anhalt 197%. Die niedrigste Wachstumsrate beim weißen Hautkrebs wurde mit 111% in Rheinland-Pfalz berechnet. Die bundesweite durchschnittliche Rate betrug 145% (32958 Fälle in 2017).

Hautinspektion und Screening beim Arzt

Um Hautkrebs frühzeitig zu entdecken ist es sinnvoll, etwa alle 6 Monate die gesamte Haut auf Veränderungen zu inspizieren. Am besten macht man dies zu zweit, damit auch der Rücken genau unter die Lupe genommen werden kann. Hilfreich ist dabei die ABCDE-Regel. Hierbei überprüft man Muttermale und Hautflecken auf

  • Asymmetrie: Auffällig sind Flecken oder Male, die nicht rund, sondern asymmetrisch sind.
  • Begrenzung: Auffällig sind Male, die nicht scharf begrenzt sind, sondern verwaschene, ausgezackte oder raue Ränder haben.
  • Colorit (also Farbe): Auffällig sind Farbveränderungen.
  • Durchmesser: Auffällig sind Hautveränderungen mit einem Durchmesser > 6 mm.
  • Erhabenheit: Auffällig sind Male, die höher als 1 mm aus der Hautebene herausragen.

Auffällige Hauterscheinungen sollten immer dem Hautarzt gezeigt werden! Weitere Alarmsignale und Grund, den Hautarzt aufzusuchen, sind Male die jucken oder bluten, ihre Form verändern oder größer werden.

Zusätzlich ist es empfehlenswert, regelmäßig zum Hautkrebsscreening zu gehen. Ab dem 35. Lebensjahr übernehmen die Krankenkassen alle 2 Jahre die Kosten dafür, manche Kassen bieten das Screening schon für Versicherte ab 18 an.

Quelle: KKH

| Von: Dr. med. Sonja Kempinski Bildrechte:Africa Studio/Shutterstock.com

Risikogebiete: Hier droht FSME

Infektionsgefahr in Europa

Gibt es viele Zecken, steigt auch das Risiko der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Im Jahr 2017 haben sich 2550 Menschen in der EU damit infiziert, Deutschland ist mit 485 bestätigten FSME-Fällen ganz vorne mit dabei.

Tschechien und Deutschland vorn

Absoluter Spitzenreiter mit 677 bestätigten FSME-Fällen war im Jahr 2017 Tschechien. Auch die Nachbarländer dieser FSME-Hochburg meldeten hohe Erkrankungszahlen: Deutschland 485 Fälle, Polen 196 und Österreich 123. Zur Beurteilung des FSME-Risikos ist jedoch nicht nur die absolute Anzahl der Erkrankungen wichtig, sondern auch die Anzahl der Betroffenen im Verhältnis zur Einwohnerzahl. Hier liegt Litauen weit vorn: Bei 474 bestätigen FSME-Fällen errechnet sich eine FSME-Rate von 16,6 Erkrankten pro 100 000 Einwohnern.

FSME-Raten im Vergleich

Die FSME-Rate pro 100 000 Einwohnern hat die Europäische Seuchenbehörde ECDC nun für einige Länder berechnet. Dabei ist zu beachten, dass die FSME-Rate aufgrund hoher Einwohnerzahlen trotz der (unten in Klammern aufgeführten) bestätigten FSME-Fälle 0,0 betragen kann:

  • FSME-Rate von 0,0: Spanien, Großbritannien, Irland, Griechenland, Schweden (jeweils 0 Fälle), Rumänien, Bulgarien (jeweils 1 Fall), Frankreich (2 Fälle), Italien (24 Fälle)
  • FSME-Rate von 0,1 bis 0,5: Kroatien (10 Fälle), Ungarn (14 Fälle), Norwegen (16 Fälle)
  • FSME-Rate von 0,6 bis 1,0: Deutschland (485 Fälle), Polen (196 Fälle)
  • FSME-Rate von 1,1 bis 9,9: Slowakei (75 Fälle), Finnland (82 Fälle), Estland (84 Fälle), Slowenien (102 Fälle), Österreich (123 Fälle), Lettland (178 Fälle), Tschechien (677 Fälle)
  • FSME-Rate über 10: Litauen (677 Fälle)

Mittelalte Männer am häufigsten betroffen

78% der in 2017 bestätigten Fälle wurden in der Zeit von Mai bis November gemeldet, wobei es deutliche Peaks im August und Oktober gab. Ein Drittel der Infizierten kam aus der Gruppe der 45 bis 64-Jährigen, Männer wurden etwas häufiger infiziert als Frauen.

Impfen schützt!

Die meisten der Betroffenen waren nicht geimpft, bei den wenigen Patienten, die eine Immunisierung erhalten hatten, lag diese im Durchschnitt 6,5 Jahre zurück. Aufgrund dieser Zahlen rät die Europäische Seuchenbehörde Einwohnern von Endemiegebieten und Reisenden dringend, sich ausreichend vor Zecken zu schützen. Auch eine Impfung ist zu erwägen und regelmäßig aufzufrischen. Aktuelle Informationen zum deutschen und europäischen FSME-Risiko finden Interessierte auf der Website des Robert Koch-Instituts.

Quelle: ECDC

Aktuelle Karte der deutschen Risikogebiete des Robert-Koch-Instituts.

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Schwangerschaftsdemenz nach Geburt

Denkfähigkeit im Wochenbett verringert

Lange wurde angenommen, dass Frauen während der Schwangerschaft übermäßig vergesslich und verwirrt seien. Eine Studie aus dem Jahr 2017 zeigt jedoch: Die „Schwangerschaftsdemenz“ der Mutter beginnt erst im Wochenbett.

Schwangere fühlen sich weniger aufnahmefähig

Werdende Mütter haben häufig das Gefühl, weniger aufnahmefähig zu sein als vor der Schwangerschaft. Zu dieser sogenannten Schwangerschaftsdemenz scheint es tatsächlich allerdings erst nach der Entbindung zu kommen – nämlich im Wochenbett. Das wird in einer neuen Studie berichtet.

Ein Forschungsteam der Feinberg School of Medicine in Chicago testete 77 Schwangere und 24 Wöchnerinnen auf Lesefähigkeit, Arbeits- und Langzeitgedächtnis, Denkgeschwindigkeit und schlussfolgerndes Denken. Zudem wurde auch die Gesundheitskompetenz der Frauen erhoben, indem die Frauen Nährwerttabellen analysieren mussten. Dadurch sollte festgestellt werden, ob sie klar genug denken, um sich selbst und ihrem Kind gegenüber gesundheitsbewusst zu handeln.

Denkeinbußen bei Wöchnerinnen stärker als bei Schwangeren

Das Ergebnis: Zwar nahm die Denkgeschwindigkeit bei den Frauen mit fortschreitender Schwangerschaft leicht ab, ansonsten zeigten sich aber keine Unterschiede zwischen Frauen am Beginn und am Ende der Schwangerschaft. Dagegen schnitten die Wöchnerinnen im Durchschnitt bei Denkgeschwindigkeit und schlussfolgerndem Denken schlechter ab als die Schwangeren. Die Forscher vermuten, dass dies eine Folge der Erschöpfung infolge der Geburt und des Schlafmangels danach ist. Weitere Faktoren könnten Stimmungsschwankungen und fehlende soziale Unterstützung sein.

Bei der Gesundheitsberatung sollte die möglicherweise verminderte Aufnahmefähigkeit von Wöchnerinnen berücksichtigt werden, um ihnen das Lernen in dieser Phase so leicht wie möglich zu machen und Mutter und Kind nicht unnötig in Gefahr zu bringen.

Quelle: Thieme

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Burnout boomt in Europa

Jeder Zweite gefährdet?

Wird der Burnout zur Volkskrankheit? Immerhin jeder zweite Deutsche ist schon einmal an einem Burnout erkrankt oder stand kurz davor. Doch wer ist vom Burnout besonders betroffen? Und wie sieht es im Vergleich mit unseren europäischen Nachbarn aus?

Lebensmitte besonders anstrengend

In Deutschland leiden vor allem Menschen von 35 bis 49 Jahren an Burnout, womöglich aufgrund der in der Lebensmitte häufigen Doppelbelastung durch Beruf und Kinder. 15 % dieser Altersgruppe geben nach den Ergebnissen des STADA-Gesundheitsreports an, schon einmal einen Burnout gehabt zu haben, 26% hatten Burnout-Symptome und 14 % haben das Gefühl, oft kurz davor zu stehen. Deutsche Frauen leiden dabei häufiger unter Burnout als deutsche Männer.

Hohe Fallzahlen in Russland

Doch wie sieht es in anderen europäischen Ländern aus? Vor allem schlägt der Burnout im Osten zu: 72% der Russen, 66% der Serben und 62% der Polen hatten schon einmal einen Burnout oder kennen die Symptome aus eigener Erfahrung. Belgier, Briten, Spanier und Italiener sind mit etwa 50% ähnlich häufig betroffen wie die Deutschen, am seltensten leiden Franzosen unter Burnout.

Und wer ist schuld?

Als Auslöser für die hohen Burnout-Zahlen benennen 41% der Europäer die Arbeitswelt, 27% machen eine mangelhafte Bildung und fehlende Präventionsmaßnahmen durch den Arbeitgeber verantwortlich. Als Maßnahmen wünschen sich viele z. B. rückenschonende Bürostühle und einen gerechteren Überstundenausgleich.

Deutsche sind Spitzenreiter beim Gang zum Arzt

Spitzenreiter sind die Deutschen beim Gang zum Psychiater oder Psychologen. Jeder 5. hat schon aufgrund psychischer Probleme wie beispielsweise Burnout professionelle Hilfe gesucht, Geschiedene und Singles tun dies eher als Verheiratete. Ebenso Geringverdiener: 30% der Menschen mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 1500 Euro waren schon in psychologischer oder psychiatrischer Behandlung.

Hauptsache es bekommt keiner mit

Spitzenreiter sind die Deutschen aber auch bei der Angst, wegen eines Besuchs beim Psychiater oder Psychologen abgestempelt (10%) oder für verrückt gehalten zu werden (5%). Unsere europäischen Nachbarn sind diesbezüglich gelassener – über solche Ängste berichten nur 6% bzw. 4% von ihnen.

Quelle: STADA Gesundheitsreport

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Entspannung für Pflegende

Eigene Bedürfnisse nicht vergessen

Sie ist keine Nebentätigkeit, sondern wird schnell zur 24-Stunden-Schicht – die Betreuung kranker Angehöriger. Doch nur wer bewusst Augenblicke der Entspannung einplant, ist den Anforderungen langfristig gewachsen.

Zeit zur Entspannung einplanen

Im kräftezehrenden Alltag verlieren Pflegende schnell ihre eignen Bedürfnisse aus den Augen. „Das ist fatal, denn für die Pflege benötigt man viel Stärke, und die Zeit, um diese zu schöpfen, muss man sich unbedingt nehmen“, warnt Andrea Jakob-Pannier, Psychologin bei der BARMER.
„Nur von den Reserven zu leben, geht nicht lange gut“, mahnt Jakob-Pannier. Stattdessen empfiehlt sie, kurze Pausen in die tägliche Pflegeroutine einzuplanen – zum Beispiel, wenn der Pflegebedürftige schläft. Bereits kleine Unterbrechungen spenden Kraft und frische Impulse. „Ideal ist es, wenn die Pause tatsächlich von Ruhe und Stille geprägt ist“, erklärt Jakob-Pannier. „Das gelingt am besten durch einfaches Nichtstun.“

Hobbies weiterpflegen

Wer kranke Angehörige betreut, hat zumeist keine Zeit für Hobbies. Doch diese ganz persönlichen Kraftquellen sind notwendig, dass sich der Pflegende nicht selbst verliert. „Hobbys tragen enorm zur Entspannung bei, was wiederum zu Stressabbau und Ausgeglichenheit führt“, berichtet Jakob-Pannier. „Pflegende Angehörige sollten sich diese Auszeit daher bewusst gönnen.“

Erfolge in den Vordergrund stellen

Am Ende des Tages erinnern sich Pflegende häufig an Misserfolge und Versäumnisse. Jakob-Pannier ermutigt dazu, die eigenen Stärken in den Vordergrund zu stellen, sich auf positive Erlebnisse zu konzentrieren und ruhig auch einmal selbst zu loben.

Hilfe für Pflegende

Mehr Zeit für Entspannung und Hobbies finden Pflegende dank dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz. Die seit 2016 geltende Gesetzesänderung erhöht neben dem Pflegegeld auch die Zuschüsse für Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflege. Damit sichert sie den Pflegenden die wichtigste Kraftressource: Zeit.

Quelle: Barmer GEK

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Pflanzenkost schützt vor Diabetes

Effekt vor allem bei Normalgewicht

Vegetarier haben ein geringeres Risiko, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Das gilt jedoch vor allem für Fleischvermeider, die ein vernünftiges Gewicht halten und sich den Bauch nicht mit Reis und Nudeln vollstopfen.

Aufnahme von Zucker verlangsamt

Pflanzliche Kost ist reich an Ballaststoffen, und Ballaststoffe verlangsamen im Darm die Aufnahme von Zucker. Das wiederum soll sich positiv auf die Insulinempfindlichkeit auswirken und die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes verhindern. Ob diese Vermutung stimmt, haben jetzt amerikanische Forscher durch Analyse von 9 Studien an über 300 000 Erwachsenen untersucht.

Risiko deutlich gesenkt

In der Tat ging die pflanzenbasierte vegetarische Kost in allen 9 Studien mit einem selteneren Auftreten des Typ-2-Diabetes einher, bei 7 Studien war das Ergebnis signifikant. Vegetarier haben demnach ein 47% geringeres Risiko, an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken als Menschen, die sich mit einer Mischkost ernähren, rechnen die Forscher vor. In 5 Studien ließ sich sogar ein Dosis-Wirkungs-Verhältnis nachweisen: Je höher der pflanzliche Anteil war, desto seltener erkrankten die Teilnehmer an Diabetes.

Liegt´s am Gewicht?

Ein großer Teil der Schutzwirkung hängt allerdings mit dem Gewicht zusammen. So wurde schon in anderen Studien nachgewiesen, dass Übergewicht die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes stark beeinflusst. Deshalb haben die Forscher bei ihrer Analyse zusätzlich die Body-Mass-Angaben der Teilnehmer analysiert. Doch auch Übergewichtige scheinen von der Schutzwirkung durch die pflanzliche Kost zu profitieren: Das Risiko, an einem Diabetes zu erkranken, war bei Analyse dieser 9 Studien unabhängig vom Gewicht immerhin noch um 23% reduziert.

Fleischverzicht schützt nicht automatisch

Vegetarier haben somit ein geringeres Diabetes-Risiko – der Effekt ist aber vor allem bei Normalgewichtigen besonders groß. Wer seinen Bauch statt mit Fleisch mit Reis und Nudeln füllt, entwickelt leicht einen „Rice-Belly“ (Reisbauch) und reduziert die pflanzliche Schutzwirkung. Negativbeispiel ist Indien: In diesem Land mit der weltweit höchsten Vegetarier-Rate wuchs mit dem Wirtschaftsaufschwung auch der Bauchumfang. Und der soll dafür verantwortlich sein, dass inzwischen auch in Indien der Typ-2-Diabetes grassiert.

Quelle: Ärzteblatt

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Hitze verändert Medikamentenwirkung

Verstärkte Effekte, weniger Durst

Nicht nur die Hitze selbst macht chronisch Kranken verstärkt zu schaffen. Hohe Temperaturen können auch die Wirkung von eingenommen Medikamenten verändern oder verstärkt Nebenwirkungen auslösen. Doch welche Arzneistoffe sind in den heißen Tagen besonders gefährlich?

Verstärkte Wirkung, neue Nebenwirkungen

Vermindertes Durstgefühl und Blutdrucksenkung sind nur zwei der kritischen Nebenwirkungen, die manche Medikamente an heißen Tagen verursachen. Dabei kann es sich um die Verstärkung einer ursprünglich erwünschten therapeutischen Wirkung (bei den Blutdrucksenkern) oder um andere, bisher beim Patienten nicht beobachtete Nebenwirkungen handeln. Mit welchen unerwünschten Wirkungen man in Zeiten großer Hitze rechnen muss und welche Medikamente diese verursachen, hat die Deutsche Allianz Klimawandel & Gesundheit aufgelistet:

  • Verstärktes Hitzegefühl: Triptane (Migränemittel), Duloxetin (Mittel gegen Inkontinenz und neuropathische Schmerzen), Cyproteron (Androgenblocker, z. B. gegen Akne), Sertralin und Venlafaxin (Antidepressiva) oder Topiramat (Antiepileptikum)
  • Reduzierte Wahrnehmung einer Hitzeerschöpfung durch Sedierung: Beruhigungs- und Schlafmittel wie Benzodiazepine, manche Antihistaminika (Medikamente gegen Allergien), Antiepileptika oder auch dämpfende Antidepressiva
  • Erschöpfung durch verringerte Herzleistung: Betablocker
  • Verringertes Durstgefühl: Parkinsonmittel, ACE-Hemmer (Blutdrucksenker) und Neuroleptika
  • Verringertes Schwitzen und Erhöhung der Körpertemperatur: Amitriptylin (Antidepressivum), Oxybutynin (Mittel gegen Inkontinenz), Procyclidin (Medikament gegen Parkinson), Topiramat (Antiepileptikum) oder Chlorpromazin (Neuroleptikum)
  • Blutdrucksenkung: Blutdrucksenker wie z. B. Betablocker, Sartane oder ACE-Hemmer, trizyklische Antidepressiva und gefäßerweiternde Medikamente zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit wie Kalziumantagonisten oder Nitrate
  • Austrocknen oder Störung des Elektrolythaushaltes: Abführmittel, Wassertabletten (Diuretika)

Spezialfall Pflaster

Manche Wirkstoffe werden in Form von Pflastern verabreicht. Wird es jedoch heiß und die Durchblutung der Haut nimmt zu, steigt auch die Menge des aufgenommenen Wirkstoffs häufig um ein Vielfaches. Besonders kritisch ist das bei Schmerzpflastern mit Opiaten. Hier ist es wichtig, dass der behandelnde Arzt gegensteuert und z. B. geringer dosierte Pflaster verordnet.

Nicht einfach selbst entscheiden!

Medikamente dürfen aber keinesfalls vom Patienten selbst angepasst werden, das ist Sache des behandelnden Arztes. Doch wer weiß, mit welchen Nebenwirkungen er bei Einnahme seiner Arzneimittel rechnen muss, kann diese schneller erkennen und Hilfe suchen. Außerdem ist es empfehlenswert, regelmäßig Blutdruck, Puls und gegebenenfalls auch den Blutzucker zu kontrollieren, um im Falle von Auffälligkeiten zum Arzt zu gehen.

Quelle: Deutsche Allianz Klimawandel & Gesundheit

| Von: Dr. med. Sonja Kempinski Bildrechte:Victoria 1/Shutterstock.com